Vermittlungshilfe

Achtung die folgenden Hunde befinden sich nicht in unserer Obhut, wir leisten lediglich Vermittlungshilfe und kennen die Hunde selber nicht !
Die jeweiligen Kontakte sind in der Beschreibung des Hundes zu finden.

Dieter, Uwe & Günther

Rasse Dobermann x Cane Corso
Geburtsdatum 17.07.2021
Geschlecht männlich

Moin moin,

zu Beginn dieses Textes, erstmal eine Warnung. Wer schwache Nerven im Bezug auf das Thema: mütterliche Aggression gegenüber Welpen hat, sollte hiervon Abstand nehmen.

Es werden kompetente Stellen für drei Waisenwelpen (ehemals 4, einer ist bereits vermittelt) gesucht, welche am 17.07.2021 geboren sind. Es handelt sich um 3 Rüden, welche rassebedingt ( Dobermann – Cane Corso Mischlinge) bereits gutes Potential mitbringen Unberechenbare „Da hat er gar nichts angezeigt, das kam ja aus dem- NIXE“ zu werden, weswegen wir helfen wollen, kompetente Plätze für die Drei zu finden.

Mutti Doberfrau ist eigentlich eine Artige und wirklich sozial fähige Hündin, wenn da nicht das ABER wäre. Die Dame leidet von Haus aus an fehlgeleitetem Beutefang, einer „Schwäche“ für quietschende und zappelige Dinge. Diese Problematik wurde dem Nachwuchs zum Verhängnis, da die Hündin beim Versuch die Welpen zurück ins Nest zu tragen, mit deren Quietschlauten konfrontiert wurde und 7 direkt aus dem Beutefangverhalten heraus tötete. Um die verbliebenen 4 Welpen kümmerte sie sich jedoch fürsorglich und liebevoll und es gab vorerst keine weiteren Probleme. Leider kann dies immer mal wieder vorkommen und hat nichts mit falscher Erziehung zu tun, sondern viel mehr mit einer Veranlagung, welche bereits angeboren sein kann. Die Hunde sind zu „triebig“ und der Reiz der Beute überlagert die mütterliche Fürsorge für den Nachwuchs, ein Phänomen was es gibt was aber allzu gerne totgeschwiegen wird.

Die nächste Hürde kam dann im Alter von drei Wochen als die Zähne der Welpen anfingen zu wachsen und es beim Säugen ziepte. Die Hündin biss sie die Welpen weg und wurde dabei sehr grob und verletzte diese, sodass sie mit 4 Wochen von der Mutter getrennt werden mussten und als Waisenwelpen aufgenommen wurden, um die Welpen zu schützen.
Glücklicherweise kamen sie auf eine Pflegestelle mit zwei Hündinnen, einer Cane Corso Dame und einer Kelpie welche sich um die kleinen Racker kümmerten und sie außer mit Milch, mit der nötigen Körperwärme und weniger aggressiven Kommunikation versorgten.

Alles recht harter Tobak für den Hundeliebhaber, aber Geschichten müssen so erzählt werden wie sie nun mal waren, damit Menschen, die sich für die kleinen Typen interessieren, im späteren Verlauf nicht vor einer Bandbreite an Verhaltensweisen stehen, die sie noch nie gesehen haben, trotz 40 Jahren Rasseerfahrung.

Rassebedingt und durch ihre Geschichte sind sie definitiv keine Anfängerhunde und werden nur in erfahrene Hände vermittelt. Es handelt sich um Schutz und Wachhunde, welche daher nicht nett zu Fremden sein werden. Tatsächlich ist eine gewollte Verpaarung mit Dobermann und Cane Corso dieser Tage nicht selten- hier setzt man klar auf ein genetisches Potential und dieses lässt sich steuern und auch händelbar erziehen- also Angriff nur mit Auftrag, aber eben nicht mit „viel Liebe und Geduld“ – wie es immer so schön heißt, zum Kampfschmuser verkuscheln.
Auch lassen sich durch die Vergangenheit logischerweise unbewusste Traumata nicht ausschließen.
Alle drei sind bereits auf Grund des turbulenten Start vom Osteopathen und Physiotherapeuten abgecheckt worden und werden seit der vierten Woche auf ein weitestgehend normales Leben, Umweltreize wie Menschen, Hunde, Katzen, Pferde, Besucher, Alltagsgeräusche und Autofahren gewöhnt und sind auch auf einem guten Weg stubenrein zu werden und machen aktuell lediglich hin und wieder Pipi ins Haus.
Sie wachsen in ihrer Pflegestelle normal im Haus mit Garten auf, laufen frei und zwischen anderen Hunden unterschiedlichster Rassen auf dem Hof herum und lernen alles kennen was Welpen so kennenlernen sollten.
Vorstellung der Welpen im Einzelnen:

„Dieter“

Dieter fehlt ½ Ohr, die Rute und eine Kralle- „Danke Mama“. Er ist schwarz gestromt und der Netteste der Drei. Er ist ein ruhiger und besonnener Typ. Und körperlich bisher absolut fit und hat lediglich ein paar optische Makel zurückbehalten.
Er ist bereits gut leinenführig und hat auch Ausflüge auf Turniere und in die Stadt wunderbar gemeistert und ist sehr gelehrig.

„Uwe“
Uwe ist braun gestromt und hat einen vorstehenden Knochenhubbel auf der Stirn, welcher aber ebenfalls lediglich als optischer Makel zu sehen ist.
Er ist extrem verfressen und versucht auch alles zu fressen was ihm so zwischen die Zähne gelangt ansonsten ist er ein ziemlich normaler Welpe.
Er ist eher reserviert und tendenziell der skeptische Typ in Bezug auf neue Situationen.
Aktuell ist er fremdem Menschen gegenüber welpentypisch freundlich und aufgeschlossen, jedoch lässt sich natürlich nicht sagen, dass dies in einem Jahr auch noch der Fall ist.

„Günther“
Günter ist das Sorgenkind der Truppe, was ihm auch etwas zu Kopf gestiegen ist.
Er ist braun und hat eine Narbe im Gesicht welche gut verheilt ist und ihn auch nicht weiter einschränkt.
Leider ist er der psychisch am meisten angeknackste Welpe, bei dem man jetzt schon feststellen kann, dass er dahingehend auffällig ist.
Eines seiner Probleme ist, dass er innerhalb der letzten Wochen angefangen hat, wenn er trinkt erst aufzuhören, wenn er kotzt, obwohl stets Wasser zur Verfügung stand. Günther ist in allen Dingen die er so tut immer etwas drüber.

Dies fällt in vielen Situationen auf (Wasser trinken, buddeln, Hunde nerven), er steht sehr unter Drang, weswegen man ihn aus manchem Verhalten durch eine klare Unterbrechung heraushelfen muss. Die harte Art seiner Mutter und sicherlich auch die getöteten Geschwister scheinen bei ihm zum Zwangsverhalten zu führen, welches die späteren Halter gut im Auge behalten sollten, damit er keine Selbstbestätigung darin findet und es zur Routine ausbaut.
Auch gesundheitlich ist Günther bereits ein Sorgenkind, denn er hat eine Beckenschiefstellung, weswegen potentielle Interessenten auch finanziell gut abgesichert sein sollten, da davon auszugehen ist, dass er ein sehr kostspieliger Hund sein wird.
Ein Röntgen steht diesbezüglich noch aus, aktuell hat er jedoch keine Einschränkungen durch seine Problematik.

Bei allen Dreien ist zudem auffällig, dass sie in neuen unbekannten oder stressigen Situationen zu Durchfall neigen, welcher dann auch mehrere Tage anhält.

Bei ihrer Ankunft auf der Pflegestelle waren alle Drei untergewichtig haben aber mittlerweile sehr gut aufgeholt und sind mittlerweile nur noch ein halbes Kilo unter normalem Gewicht.
Die Drei werden kommende Woche geimpft und wären dann bereit in ein neues, rasseerfahrenes Zuhause zu ziehen.

Dieter, Uwe und Günther werden gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt.

Die Hunde befinden sich nicht auf unserer Anlage (da würden sie vermutlich noch schlimmeren Blödsinn lernen) sondern wie oben beschrieben auf einer Pflegestelle im Süden Deutschlands. Ernstgemeinte Anfragen könnt ihr über den Messenger oder an hunde@hellhound-foundation.com stellen. Gerne darf der Post geteilt werden sobald ihr ihn verdaut habt !

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UNFUG

Allgemeine Infos
Geburtsdatum: 01.07.2015
Geschlecht: männlich, kastriert
Gewicht: 19 Kg
Größe: 58 cm
Merkmale: helles Strubbelfell und bernsteinfarbene Augen
Rasse: Mischling
Gesundheit
Allergie gegen Hausstaub-und Futtermilben, Futtermittelunverträglichkeit,
Schilddrüsenunterfunktion, gutartiger Darmtumor wurde letztes Jahr entfernt
regelmäßig entwurmt, geimpft, gechipt
Eigenschaften
feinfühlig, treu, aber auch ernstzunehmend territorial. Deshalb braucht es vorrausschauende
Menschen eine sichere und konsequente Führung.
Beschreibung
Kaum ein Tag vergeht, an dem Unfug auf der Straße kein Kompliment hinterhergerufen wird. Und es
vergeht tatsächlich kein Tag, an dem es nicht was zu lachen gibt. Mit ihm, über ihn… Der Name ist
Programm. Einmal täglich überkommen ihn die „wilden fünf Minuten“ und es wird getobt und
gespielt. Drinnen schlummert er dennoch die meiste Zeit friedlich vor sich hin (es ist ein Genuss, ihm
dabei zuzusehen!) und kann eine angemessene Zeit unproblematisch allein bleiben. Ausgedehnte
Spaziergänge, Joggingrunden (aber lassen wir die Kirche im Dorf: 5-6 km reichen) und Radtouren liebt
er, ehm, wenn es nicht gerade regnet. Auch Autofahrten sind super, denn meistens gibt es
anschließend einen spannenden Ort zu entdecken. Mit anderen Hunden ist er verträglich und zeigt
ein gesundes Sozialverhalten. Leinenführigkeit zählt auch zu seinen Stärken.
Vor sechs Jahren kam Unfug, geborener Rumäne, zu mir und war mir seitdem der denkbar treuste
Begleiter. Wegen geänderter Lebensumstände muss ich ihm nun ein neues Zuhause suchen. Wer ihn
einmal kennengelernt hat, kann verstehen, wie schwer mir das fällt. Er wird nur in beste, fürsorgliche und verantwortungsbewusste Hände abgegeben.
Unfug ist eigentlich für jeden Spaß zu haben. Aber natürlich gibt es einen Grund, dass ich seine
Anzeige über die Hellhound-Foundation teile. Stichwort: Territorialverhalten. Wenn man in
Bewegung ist, kein Problem, doch lässt man sich mit ihm für eine Weile an einem Ort nieder, muss
man achtgeben, dass niemand Fremdes ihm zu nah kommt. Er ist nicht der Typ, um sich entspannt
ins Café oder auf die menschengefüllte Picknickwiese zu setzen und ein Garten muss fest umzäunt
sein. Nicht, dass jemals jemand zu Schaden gekommen wäre, aber man merkt ihm an, wenn er es
ernst meint. An neue Besucher zuhause und neue Umgebungen muss er umsichtig gewöhnt werden,
dann läuft’s auch. Wichtig ist, sein Verhalten zu beobachten, um seine Trigger richtig einschätzen zu
können. Der unkontrollierte Kontakt zu Kindern sollte vorsichtshalber vermieden werden und seine
neuen Besitzer sollten keine Scheu haben, ihm in bedrängten Situationen einen Maulkorb
aufzusetzen. Das macht er brav mit und Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Seine „gesundheitlichen Baustellen“ sind mit Tabletten und Allergikerfutter gut eingestellt und
machen sich im Alltag eigentlich kaum bemerkbar. Stress sollte aber möglichst geringgehalten
werden, der bekommt seinen Nerven und seinem Magen nicht gut. Gerne erzähle ich Ihnen Details
im persönlichen Gespräch. Beim Tierarzt ist er übrigens artig und flirtet gerne.
Unfug wünscht sich ein ruhiges, überschaubares Umfeld, wo er seine Charakterstärken entfalten und
auch mal ein bisschen was erzählen darf. Er bedankt sich dafür mit einer engen Bindung, geht
sensibel auf seine Bezugsmenschen ein und passt sich bereitwillig dem Lebensrhythmus an. Wenn Sie
diesem Charmeur trotz – oder gerade wegen seiner Besonderheiten kennenlernen möchten,
kontaktieren Sie mich gerne! Dann können wir gemeinsam und in Ruhe herausfinden, ob Unfug zu
Ihnen passt.
Kontaktdaten
Telefon/ Whatsapp: 0157 88977402
E-Mail:
sinjamgerwin@web.de
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Flori (Tierheim Pfullingen)

Wenn Sie Interesse an Flori haben, beantworten Sie uns in Ihrer Anfrage bitte zuerst die folgenden sechs Fragen:

1. Wie viele Personen leben im Haushalt?
2. Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie viele und wie alt?
3. Leben andere Tiere im Haus? Wenn ja, welche?

4. Wie ist die Wohnsituation (Haus/Wohnung? Stockwerk? Garten?)
5. Wie viele Stunden wäre der Hund am Tag insgesamt alleine? (Bitte beachten: Die Betreuung muss durch erwachsene Personen sichergestellt sein. Kinder zählen daher nicht mit für die Betreuung!)
6. Haben Sie bereits Hundeerfahrung?

Flori ist seit April 2019 wieder im Tierheim – als Junghund wurde er 2016 vermittelt, aber seine Unsicherheit wurde in der letzten Zeit einfach zuviel für seine Besitzer… Wenn ihm eine Situation zu viel wird oder er sich bedrängt fühlt, ergreift er die Flucht nach vorn – ohne Rücksicht auf Verluste. Und leider kann es auch passieren, dass er sich dabei kurzzeitig gegen seine Bezugspersonen wendet. Nicht, weil er ein „böser“ oder aggressiver Hund ist, sondern weil er es einfach nicht besser weiß. Damit muss man aber definitiv umzugehen wissen! Das Gute an ihm ist, dass er es sehr deutlich zeigt, wenn er anfängt, sich unwohl zu fühlen.

Hier bei uns haben wir recht schnell angefangen, ihn an einen Maulkorb zu gewöhnen und er akzeptiert diesen mittlerweile auch gut.

Gegenüber seinen Pflegern ist er weiterhin unglaublich verschmust und anlehnungsbedürftig und auch neue Menschen akzeptiert er meistens nach kurzer Zeit. Allerdings tut er sich sehr schwer damit, wirklich Vertrauen zu fassen und wenn er sich bedrängt fühlt, ist er jederzeit bereit zum Angriff.

Wir suchen für Flori: hundeerfahrene Menschen, die im besten Fall schon mal ein ähnliches Kaliber von Hund unter ihrer Fittiche hatten und die KEINE ANGST vor einer Herausforderung haben – denn das ist unser Flori definitiv. Er ist unglaublich sensibel und braucht daher Menschen mit einer weichen Hand, die ihn nicht zu sehr unter Druck setzen, sondern ihm auf liebevolle Art seine Unsicherheiten nehmen können. Man muss noch viel mit ihm arbeiten, am besten mit einem Hundetrainer, der weiß, was er tut. Kinder im Haushalt sind für uns ein Ausschlusskriterium – denn die Gefahr ist zu groß, dass Flori doch mal zubeißt. Auch Katzen sind nicht so seins… Andere Hunde sind okay (im Freilauf), aber sein Zuhause teilen möchte er sicher nicht. An der Leine laufen kann er super, er ist stubenrein und ein paar Grundkommandos beherrscht er auch.

Mischling
männlich kastriert
geb.: 05/2016
Schulterhöhe: ca. 63 cm
Gewicht: ca. 26 kg
Bei uns seit: 24.04.2019

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Amy (Update befindet sich nun im Tierheim Neuss)

Allgemeine Infos:

Geburtstag: 8.11.2013 (Polen)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Vermutlich Mix aus Hütehund und Schäferhund
Gesundheit: „subklinische Schilddrüsenunterfunktion“ gut eingestellt unter Wethyrox, sonst sehr wenig anfällig, regelmäßig entwurmt, 3 Backenzähne oben fehlen.
Größe und Gewicht: Etwa Kniehöhe, 13-14 Kilogramm
Amy lebt zur Zeit in Duisburg in einer kleinen Familie, bei der sie leider nicht mehr langfristig bleiben kann. Sie lebt dort schon fast 6 Jahre, was vorher genau war, weiß leider niemand. Ihre derzeitige Familie wird sich schweren Herzens von ihr trennen. Leider ist der Alltag mit Kind und Hund nicht mehr zu bewältigen, denn Amy ist eine besondere Aufgabe. Sie war zwar lange in der Hundeschule und ihrer Familie ist es gelungen, einen gut funktionierenden Alltag aufzubauen, jedoch funktioniert dieser mit Kind so nicht mehr.
Sie ist in ihrer Prägephase schlecht bzw. gar nicht sozialisiert worden. Daher geht sie mit den meisten Artgenossen auf Konfrontation. Die wenigen Ausnahmen sind in der Regel unkastrierte Rüden.
Auch fremden Menschen gegenüber, v.a. Männern, ist sie sehr ängstlich, zieht sich aber nicht zurück. Wenn man aber ihr Vertrauen gewonnen hat, ist sie ein sehr liebevoller, treuer Hund.
Sie braucht ein Zuhause mit viel Verständnis, Geduld, Auslauf und Beschäftigung bei hundeerfahrenen Menschen, am besten ohne Kinder. Mit Kindern geht sie zwar sehr lieb um, aber sie versucht auch, sie zu beschützen.
Sie liebt es, zu sprinten, hat Spaß an Agility und am Lernen vielseitiger Tricks, wobei sie sich wirklich clever zeigt. Sie beherrscht die Grundkommandos und bei regelmäßiger Übung klappt auch der Rückruf, solange sie nichts sieht, was ihr Angst macht. Sie ist mit ihren ausgewählten Menschen außerdem sehr verschmust.
Zuhause macht sie nichts kaputt, bettelt nicht und sie bleibt gut alleine, sobald sie ein wenig Vertrauen gefasst hat.
Bei Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich jederzeit gerne unter 0174 6130548.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Amy ein liebevolles Zuhause findet, wo jemand ihr bieten kann, was sie braucht.

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Linus

Rasse: dt.Schäferhund-Labrador-Mix
Geboren am 30.4.21
Größe: 62 cm
Impfpass
Kastrationschip
Linus lebt seit Ende Oktober in unserer Familie.
Bis zu seinem 7. Lebensmonat hat er keine Hundeschule besucht und keine grundlegende Erziehung erhalten.
Inzwischen reagiert er recht zuverlässig auf Signalwörter und Handzeichen. Er ist deutlich begehungssicherer geworden.
Linus ist verstärkbar über Spiel, Lob und Futter und lernt schnell. Er liebt Körperkontakt und schläft beim Kraulen auch ein.
Durch Nasenarbeit ist er gut auslastbar.
Knochen, etc., gibt er aus.
Im Haus und gegenüber Fremden ist er wachsam.
Im Freispiel mit anderen Hunden mag er Rennspiele und zeigt soziale Kompetenzen.
Aus Frustration zeigt er teilweise Leinenaggression und er jagt angstmotiviert Fahrzeuge. Die Entfernung zum Auslöser (Hunde, Fahrzeuge) kann im Training inzwischen verringert werden, ohne dass das unerwünschte Verhalten ausgelöst wird.
Als Übersprungshandlung zeigt Linus bei Aufregung ein Greifen. Das Verhalten tritt inzwischen weniger auf, da Linus trotz Hochpubertät insgesamt ruhiger und besser ansprechbar ist.
Linus reagierte von Beginn an mit hoher Aufregung auf Weinen und „Aufgedrehtsein“ von Kindern. In Verbindung mit der Reaktivität und dem Greifen ist uns das Gefährdungsrisiko für das Kleinkind in unserer Familie zu hoch, weil trotz des Trainings die Gedächtnisspuren für das Greifen erhalten bleiben werden. In ruhigen Situationen ist der Umgang mit dem Kind kein Problem.
Linus ist ein Hund mit viel Potential, geeignet für hundeerfahrene Menschen ohne kleine Kinder.
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Darr

Die Bilder stammen von der Zeit kurz nach seiner Beschlagnahmung aktuelle Bilder folgen 
Wer gibt diesem wunderschönen Osteuropäischen Schäferhund eine Chance?
Dieser große Rüde, kastriert, geb. 2019 stammt aus einer Beschlagnahmung und hatte bisher kein
schönes Hundeleben. Er ist völlig reizarm und ohne ausreichende Sozialisierung aufgewachsen und
hat auch einiges an Leid erfahren müssen.
Fremde Menschen und Artgenossen, neue Situationen erscheinen ihm momentan bedrohlich und
werden stark verbellt und angegangen. Jedoch hat er bereits gezeigt, dass sein Verhalten bei
konsequenter Führung und mit einer Person, der er vertraut und die ihm Sicherheit gibt trainierbar
ist. Auch sucht er die körperliche Nähe, sobald das Vertrauen einmal da ist.
In der Hundepension, in der der Rüde momentan betreut wird erfährt er erstmalig eine
„hundegerechte“ Haltung mit regelmäßiger Bewegung, Spiel und zuverlässiger Betreuung und blüht
dort regelrecht auf. Auch hat er sich zur Überraschung aller mit einem anderen Rüden angefreundet
und tobt mit diesem Artgenossen. Aufgrund seiner Vergangenheit wird der temperamentvolle Rüde
momentan unter den Auflagen eines Maulkorb- und Leinenzwangs geführt und wird nur an
(Schäferhund/Arbeitshund-) erfahrene Hundehalter abgegeben, die Freude am Training und der
Arbeit mit diesem lernwilligen Hund haben.
Wer sucht die besondere Herausforderung, diesem Hund die Sicherheit und Führung und vor allem
die Chance zu geben, sich zu einem tollen Hund zu entwickeln?
Der Hund kann im Oberbergischen Kreis/Reichshof besichtigt und kennengelernt werden!
Weitere Informationen unter 02261-883923

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Angie

Geschlecht weiblich, nicht kastriert
Rasse Schäferhund- Labrador Mix?
Farbe blond
Alter 8 ½ Jahre
Wir haben Angie vor acht Monaten von einer alten Dame übernommen, die angab, die
Hündin aus gesundheitlichen Gründen abzugeben.
Wir hatten Angie sofort in unser Herz geschlossen, da sie sehr verschmust ist und sich
dankbar streicheln lässt- auch von Fremden- so dass man auch von einer gewissen
Distanzlosigkeit bei ihr sprechen kann.
Sie freut sich und genießt es, von unseren Enkelkindern im Alter von 11 Jahren – 1 Jahr
bespielt zu werden. Selbst der 1- Jährige zog sich an ihrem Fell hoch und tatschte in ihrem
Gesicht herum, was sie sich ohne weiteres gefallen ließ. An einem Abwenden ihrerseits
konnte man erkennen, wenn es ihr zu viel wurde. Natürlich würde man das Kind nie mit dem
Hund alleine lassen.
Der Kater unserer Kinder wird freundlich begrüßt ohne weiteres Interesse.
Häschen hingegen erregen einen heftigen Jagdtrieb.
Angie kann problemlos über mehrere Stunden alleine bleiben.
Angie bellt nur selten, meist als Aufforderung zum Spiel. Sie liebt besonders Stöcke.
Sie liebt es zu schwimmen.
Sie ist eine begeisterte Autofahrerin.
Sie kommt, wenn man sie ruft.
Bis sie zu uns kam, hatte Angie nicht viel gelernt. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir
eine Trainerin fanden, die uns überzeugte. So kann Angie jetzt zuverlässig das „Sitz und
Bleib“. An der Leinenführigkeit üben wir. Anfänglich hat sie uns hin- und hergezerrt, was bei
mir zu Knieproblemen führte. Das hat sich allerdings schon sehr gebessert.
Bis hierher ein fast perfekter Hund. Probleme bereitet uns- und das ist der Grund, warum wir
Angie abgeben müssen- Angie hat massive Probleme mit anderen Hunden, vielleicht auch
nur mit Hündinnen, das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Sieht sie einen Hund in
großer Entfernung (bis zu 100 m), so ist ihre Aufmerksamkeit nur noch auf den Artgenossen
fixiert. Beim Näherkommen legt sie sich in die Leine, steigt hoch und ist mit ihren 30 kg von
uns Senioren nur schwer bis gar nicht zu halten. Wir haben den Verdacht, dass diese zu
Menschen so sanfte Hündin von früheren Besitzern scharf gemacht wurde. Sie war schon
über einige Hunde hergefallen, hatte bislang aber nie einen anderen Hund verletzt. Leider
hat sie sich kürzlich losgerissen und hat einen Hund so heftig in die Kehle gebissen, dass
dieser operativ versorgt werden musste. Auch über die Hündinnen der Kinder zweier
Nachbarn ist sie schon hergefallen.
Der einzige Hund, mit dem wir sie problemlos spielen lassen können, ist der 1- jährige Rüde
unserer Kinder. Ansonsten scheuen wir uns, ihr weitere Sozialkontakte zu ermöglichen. Ihr
aggressives Verhalten hat uns dazu gebracht, nur noch einsame Wege in der Dunkelheit zu
laufen und seit der letzten Beißattacke auch nur noch mit Maulkorb, den sie sich so
bereitwillig anlegen lässt, als wäre er ihr von früher bekannt.
Angie ist ausgesprochen dominant, nimmt aber Zurechtweisungen anstandslos hin. So lässt
sie sich auch das Futter einfach wegnehmen.
Es fällt uns unglaublich schwer, diesen Hund abzugeben, da wir ihn sehr lieb gewonnen
haben. Andererseits führte ihre Attacke auf einen kleinen Hund vor etwa drei Wochen zu
einer derartigen Aufregung bei meinem Mann, dass unsere Tochter, die diese Attacke
mitbekam, Angst um seine Gesundheit bekam. – In unserem Urlaub wurde ich wieder von
Angie umgerissen, als sie, an der Schleppleine, auf einen anderen Hund los wollte. Ich habe
jetzt Schwierigkeiten mit dem Treppen laufen.
Für Hilfe wären wir sehr dankbar!
Dorothea und Wilhelm Poser
Burmesterweg 5
24226 Heikendorf

Handy: 0171 79 27 352

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Rübe

Ich suche dringendst ein passendes Zuhause für unsere „Rübe“, da ich als Mama leider nicht in der Lage bin, allen Beteiligten gerecht zu werden und Rübe in einer Familie mit Kind (9 Jahre) nichts „zu suchen hat“.
Rübe kam im Alter von ca. 6 Monaten als Pflegehund aus dem ital. Tierschutz zu uns und zeigte damals schon reserviertes bis misstrauisches Verhalten gegenüber fremden Menschen, was dazu führte, daß sich kein Mensch/potentieller Adoptant angesprochen von ihm fühlte. Nachdem einer unseren Hundesenioren bald drauf verstarb, wir sehr naturnah leben und sich Rübe schon sehr an uns „gekettet“ hatte, haben wir ihn schnell übernommen. Als er mit einem Jahr anfing sehr territoriales Verhalten an den Tag zu legen, haben wir uns Hilfe gesucht, aber „abzustellen“ war seine offensichtliche Aggression gegen Menschen nicht.
Wir haben zwar mit Erfolg an seinem Verhalten gearbeitet, was „draußen“ betrifft, allerdings innerhalb unseres Grundstücks, stieß ich an Grenzen. Vor einem Jahr attackierte Rübe dann 2 Besucher, die unangemeldet in unseren Garten gingen. (Tacker im Bauch-keine ärztliche Versorgung nötig).
Somit haben wir uns mit unserem Trainer drauf geeinigt, daß er eine Gitterbox im Haus bekommt, wenn Besucher da sind und nicht 100% bei Rübe sein kann. Seine Box kennt und mag er und legt sich auch entspannt hin und schläft, wenn fremde Menschen umher schwirren. Wenn er außerhalb der Box ist, fixiert er allerdings ständig und wartet auf die Gelegenheit seinen Frust abzulassen.
Außerhalb seines „Reichs mit Parkanlage“ haben wir die Situation soweit im Griff, daß er gut führbar ist. Radfahrer und Co. interessieren ihn fast gar nicht mehr und bei Fußgängern kann man ihn rel. gut abfangen, wenn man die Fixierung sofort unterbindet. Rübe kennt den Maulkorb und wird draussen ausschließlich damit geführt. …..ausser ich mache noch meine „Wald-Nacht-Runde“, bei der ich das Risiko vorne-ohne verantworten kann. Je fremder das Gebiet, desto leichter wird er zu handeln.
Nachdem seine Aggression immer ausserhalb des Rudels zu tragen kam (allerdings zeigte er auch hier kurzzeitig sozial-motivierte Aggression meinem Mann gegenüber, der ihn aber durchaus auch in seine Schranken verweisen kann), war ich zwar nicht glücklich, aber habe keine Sekunde einen Gedanken an Abgabe verschwendet und einfach weiter konsequent an seinen Macken gearbeitet. Frei nach dem Motto.“Schau ma mal, wer den dickeren Schädel hat!
Aber seit letzter Woche stehe ich unter „Zugzwang“, da er meinen 9-jährigen Sohnemann derb und „grundlos“ attackiert hat. Wir hatten dabei einfach nur Glück, daß Rübe noch angeleint hinter mir stand und mein Sohnemann und ich sehr schnell reagiert haben. ….Also auch Zuhause Maulkorb drauf und beobachten hab ich mir gedacht. Zwei Tage drauf dann der nächste Angriff aus dem Nichts im Garten-blaue Schulter, völliges Unverständnis und ein Schreck war das Ergebnis) Seitdem fixiert er mein Menschenkind immer wieder. Nach Rücksprache mit Trainer, Tierarzt und Fachleuten habe ich mich schweren Herzens entschlossen, daß es hier bei uns nicht mehr weitergehen kann und wird.
Wir brauchen eine schnelle Lösung, denn der Zustand ist gerade unerträglich und kontraproduktiv für alle Beteiligten!!! Mein Kind möchte ständig wissen, was er tun kann, daß ihn unser Hundemann „wieder mag“, ich jongliere ständig zwischen Hund in die Box, Kind ins Zimmer….. und hab doch immer ein schlechtes Gewissen allen gegenüber und mein Mann hat einen „übersteigerten Respekt“ vor Rübe und geht ihm aus dem Weg. Und auch unsere Rübe ist schwer verunsichert von diesen Massnahmen und leidet schwer darunter. Der Hundbub ist nämlich sehr fein in der Wahrnehmung meines Zustands und das macht die Sache nicht einfacher!
Mir gegenüber war er niemals aggressiv-hat einmal nach mir geschnappt, als er Streit mit einem andreen Rüden anfangen wollte und ich ihn noch am Genick erwischt habe. Fressen startet er erst nach Aufforderung und Spielzeug kann ich ihm ohne Probleme abnehmen.
Auch lebt Rübe hier bei uns mit einem kastrierten Maremmano-Rüben und einer alten Hovi-Hündin, Katzen und Geflügel (Hühner und Puten) problemlos zusammen. Seine Jagdambitionen sind überhaupt sehr gering. Rehe schaut er lieber hinterher als daß er läuft. Autofahren stresst ihn gar nicht. Zuhause liegt er lieber in der Sonne oder im Wohnzimmer, als hektisch durch die Gegend zu laufen. Zwinger kennt er nicht.
Der Vermittlungsverein würde Rübe wieder in das Canile nach Italien bringen müssen, da sich hier kein Mensch finden wird, ein solches „Kaliber“ aufzunehmen.  -Nicht bei so vielen „netten Hunden“. …dabei kann Rübe auch wirklich nett und ein ausgesprochen lustiger Clown sein! Ausserdem arbeitet er gerne mit seinem!!! menschen zusammen.
Kurzum: Uns läuft die Zeit davon!!! Ich bin mit Kraft und Nerven am Ende ich versuch jetzt noch „seine Rückreise“ auf diesem Weg zu verhindern. Also suchen wir einen Menschen oder auch Paar mit „Herz und Hundeverstand“-aber def. ohne Kinder!!!
Mir ist wichtig, daß er nicht durch 3 Hände geht und es dann doch noch zu schweren Unfällen mit ihm kommt oder der Hundemann in irgendeinem Zwinger vegetiert. Rübe „marschiert“ in Verletzungsabsicht und macht nicht nur einen auf „dicke Hose“ und dessen muß man sich bewusst sein. Ein kompetenter Trainer wäre wünschenswert und angebracht, wenn man noch nicht ausgiebig mit solchen Verhaltensweisen und Hunden konfrontiert war.
Hier noch die oberflächlichen Eckdaten von unserem  „Stinker“:
Rüde unkastriert
ca. 2,5 Jahre alt
knappe 40 kg schwer
wohnt im Moment noch in Niederbayern
….Und dann hoffen wir jetzt auf unser persönliches „Wunder“ in Form von verantwortungsvollen, konsequenten aber auch verständnis- und liebevollen Menschen und das noch ganz schnell

andreaschomburg@gmx.net
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Hulio

Hulio befindet sich aktuell bei den Havelhunden, von denen auch sein Vermittlungstext stammt.
Vermittelt wird er über den Verein Daisy Family Rescue e.V. ( https://daisyfamilyrescue.de/de/hulio-de/ )

Im Überblick:
Name: Hulio

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich kastriert
Geburtsdatum: 10.02.2016

Ein hübscher kleiner Mischling, den man gerne mal im Vorbeigehen streicheln möchte. Grundsätzlich hat Hulio kein Problem mit fremden Menschen, es sei denn diese wollen etwas von ihm. Ungefragtes Handeln, wie zum Beispiel Streicheln, wird durch Hulios Zähne bestraft. Hier liegt es in der Hand von Hulios zukünftigen Besitzern solche Situationen zu regeln und Hulio erst gar nicht in die Verantwortung kommen zu lassen. Diese Verantwortung gibt er ohne Probleme ab und nimmt gerne diesen gegebenen Rahmen an.
Mit seinen Menschen geht der sechsjährige kastrierte Rüde nicht so hart ins Gericht. Doch das Vertrauen dafür muss man sich zuerst erarbeiten und verdienen. Und auch dann ist er kein absoluter Kuschelhund und benötigt seinen Freiraum. Vermutlich liegt sein Misstrauen in mehreren Besitzerwechsel begründet. Der kleine Kerl benötigt seine Zeit sich zu öffnen. Aufgrund dessen und eventuell ungünstigen Lernerfahrungen zeigt Hulio zudem eine ausgeprägte Ressourcenaggression an der wir mittlerweile arbeiten. Dabei zeigt sich, dass die Beziehung zu seinen Menschen und das Wissen im Umgang mit seinem Verhalten gute Erfolge erzielen. Hulio lernt Stück für Stück nicht mehr alles sofort quittieren zu müssen. Doch das ursprüngliche erlernte Verhalten legt man nicht so schnell ab.
Hulio sucht also erfahrene Menschen, die sich nicht beeindrucken lassen, ihm einen sicheren Rahmen bieten und ihm seinen Freiraum gönnen ohne Verhaltensweisen von Hulio persönlich zu nehmen. Selbstverständlich zieht er in keinen Haushalt mit Kindern. Mit anderen Hunden zeigt sich Hulio komplett unauffällig. Ein richtiger Charakterhund, der seine Menschen sucht.

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Rico & Ella (im Tierheim Aschersleben)

Der kleine Steckbrief zu Ella:

Ella ist ca. 2016 geboren. Sie ist gechipt, geimpft, entwurmt und nicht kastriert. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 40 cm. Sie ist dem Menschen sehr zugewandt, lieb, verkuschelt und anpassungsfähig. Den Rest ihrer Geschichte könnt ihr im Text zu ihr & Rico nachlesen.

Und für Rico:

Rico ist ebenfalls ca. 2016 geboren. Er ist gechipt, geimpft, entwurmt und unkastriert. Der Rüde hat eine ungefähre Schulterhöhe von ca. 46 cm. Er ist gutmütig, hat Spaß dabei mit seinem Menschen in Kontakt zu treten und mit ihm zu arbeiten. Rico kann nicht gut mit Stress umgehen. Den Rest seiner Geschichte könnt ihr im Text zu ihm & Ella nachlesen.

 

Ella (weiß mit braun) & Rico (weiß) kamen ohne ihr Verschulden zu uns ins Tierheim. Unüberlegt angeschafft, nicht bereit die erforderlichen Auflagen für Vermutungstiere des Landes Sachsen-Anhalt zu erfüllen, dienten sie die letzten Jahre als Mittel zum Zweck.

So wie es aussieht wird Ella bereits mehrfach Welpten bekommen haben. Der Rest ihrer Vergangenheit ist unklar und kann nur durch Mutmaßungen zusammengefügt werden.

Die beiden Bullterrier sind ca. 2016 geboren und lebten bisher zusammen auf einem Gartengrundstück und waren sicherlich meist sich selbst überlassen. Ella hat eine Schulterhöhe von 40 cm, Rico ist der größere von beiden und hat 46 cm zu verzeichnen.

Rico & Ella sind durchweg gutmütig, sehr menschenbezogen, verkuschelt und freuen such über jeden Besucher. Sie genießen ihre Spaziergänge mit uns Tierpflegern, wobei an der Kondition und dem Grundgehorsam der beiden noch etwas gearbeitet werden muss. Hundebegegnungen bereiten ihnen an der Leine keine Schwierigkeiten, auch Radfahrer, andere Menschen und Kinder sind keine Probleme. An unseren Katzen gehen sie fast problemlos vorbei. Natürlich sind die beiden interessiert und schauen gespannt auf die anderen Lebewesen, setzt man die Leinenführung aber konsequent durch zeigen die beiden mehr Interesse daran, mit ihrem Menschen zu kommunizieren. Begiebt sich eines unserer Samptpfoten allerdings vor den Zaun ihres Auslaufs, dann wird ordentlich gemotzt und das Näherkommen für gar nicht gut befunden. Wie sich dies ohne Leine oder in geschlossenen Räumen verhält, konnten wir bisher nicht testen.

Sind die beiden alleine in einem unserer Freiläufe liegen sie meist ruhig in der Sonne und entspannen. Gehen andere Hunde am Gehege vorbei wird auch schon mal gepöbelt und lautstark seine Meinung kundgetan, ist einer von uns Menschen mit ihnen im Freilauf sind sie abrufbar und suchen die Orientierung am Menschen.

Ella ist etwas dickköpfiger als Rico. Sie fragt im Training einmal öfter nach ob das denn wirklich sein muss. Ist sie gar nicht einverstanden legt sie sich hin und verharrt am Boden. Diese Geste bringt uns oft zum schmunzeln, denn wenn Ella merkt es geht wirklich weiter, denn steht sie bereitwillig auf und läuft mit. Rico sucht im Training oft den Blickkontakt und möchte nichts lieber, als seinem Menschen am anderen Ende der Leine gefallen. Das Training macht uns sehr viel Freude weil wir von beiden das Gefühl erhalten, dass sie jede Art der Aufmerksamkeit genießen.

Natürlich würden wir uns freuen wenn beide gemeinsam vermittelt werden können, dies ist allerdings kein Muss.

Ella und Rico leben in einem Tierheim im Salzlandkreis und warten sehnlichst auf ihre große Chance.

Gerade Rico hat Schwierigkeiten mit dem Alltag im Tierheim und fühlt sich nicht wirklich wohl.

Schickt die beiden um die Welt und teilt sie fleißig. Wir hoffen sehr, dass sie ihr großes Glück finden.

Wer die beiden persönlich kennlernen mag, kann sich telefonisch unter der 03473 814946 oder per Email verein@tierheim-aschersleben.org an uns wenden.

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Qurg

Absoluter Notfall !

Ourg, geb. 02.02.2018, kastriert.
Ourg, ist ein zentralasiatischer Herdenschutzhund.
Wir suchen für Ourg Menschen mitHerdenschutzhunderfahrung!
Ourg, mag Menschen und braucht auch Familienanschluss. Ourg, wuchs in einer Hundegruppe auf versteht sich aber
zwischenzeitlich nicht mehr mit Rüden, bei Hündinnen nur bedingt. Er sollte Einzelprinz bleiben. Ourg, nimmt seine
Aufgabe als HSH sehr ernst ein Grundstück, das er bewachen könnte wäre super und das Grundstück worauf er lebt muss absolut sicher eingezäunt sein.
Herdenschutzhunde arbeiten und entscheiden
selbständig!
Die neuen Besitzer sollten mit diesen Eigenschaften vertraut sein.
Bei ernst gemeinten Interesse bitte melden!
Mobilnummer
01746794759

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Karl

Karl, Bullterrier x Old English Bulldog, 3,5 Jahre, mit 1 Jahr und 2 Monate vom Vorbesitzer kastriert, kam vor zwei Jahren zu mir und bringt ein ganz schönes Päckchen mit sich.
Viele seiner Themen haben wir in der vergangenen Zeit mit passender Auslastung, Unterstützung durch Hundetrainer:innen und Management in den Griff bekommen, aber ich musste mir in den letzten Wochen eingestehen, dass ich nicht über die Ressourcen verfüge, diesen Standard aufrecht zu erhalten.
Ich bin allein, nicht mobil und unser Leben hier in der belebten Innenstadt Berlins gleicht zunehmend einem Spießrutenlauf. Wenn ich ehrlich bin, und das wollte ich die ganze Zeit irgendwo nicht wahrhaben, dann ist es auch für ihn einfach nicht schön. Der Trubel hier lässt ihn nicht zur Ruhe kommen und der dauerhafte Stress tut uns beiden nicht gut.
Karl ist allergisch gegen sämtliche Milben (Gras, Hausstaub, Futter), bekommt dagegen Tabletten und Shampoo (ca. 200 Euro fix im Monat). Er verträgt gekochten Reis, mit Möhren und Reinfleisch Ziege oder Lamm sehr gut, verarbeitetes Futter (trocken und nass) führt bei ihm zu Brech-Durchfällen. Er hat ein beispielhaft fehlgeleitetes Beutefangverhalten (Mülltonnen, Rollschuhe, Skateboards, Bälle, rennende Menschen und Hunde, fliegende Dinge usw. usf.) und man merkt ihm an, dass die Vorbesitzer exzessiv Ball mit ihm gespielt haben. Terriertypisch kann er sich selbst kaum aus Erregungslagen bringen. Er ist sehr wachsam und schlägt auch an. Er kennt aber bei uns das Babygitter und hat an der Tür nichts zu suchen, lässt sich auch auf den Platz bringen und darf erst begrüßen, wenn er in ruhigerer Grundstimmung ist. Denn Menschen liebt er über alles. Seine Freude ist überschwänglich und trotz der kompakten 22 kg kann er umwerfend sein. Seine weiteren Pluspunkte sind: er kann prima allein bleiben, er fährt gern Bus/Bahn/Auto und Apportieren, Suchen und Tricks lernen bereiten ihm große Freude.
Doch er hat schon gebissen. Andere Hunde findet er nämlich zu 99% kacke. Seit dem Beißvorfall ist er als gefährlicher Hund beim Vet-Amt gemeldet, unterliegt der Maulkorb- und Leinenpflicht und bei intakten Rüden würde er ernst machen, da bin ich mir sicher. Hier kommen die Gene durch.
Zukünftige Besitzer sollten daher rasseerfahren sein. Am besten mit Grundstück, mindestens jedoch Vermietererlaubnis. Führungszeugnis und Sachkundenachweis (für Vet.-Amt). Keine Kinder, Hunde, andere Haustiere. Beständige Verhältnisse. Bock auf einen Hund, der Zuhause das reinste Goldstück ist: am liebsten 24/7 kuschelt, nichts zerstört, sich alles wegnehmen lässt (keine Ressourcen-Themen), kein Essen stielt. Aber draußen eben Management erfordert und insgesamt recht kostenintensiv ist.

Karl lernt grade am Fahrrad zu laufen, das findet er super!

Kontaktdaten:
Email: annaluciafrank@googlemail.com

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Beta

wir suchen schweren Herzens ein neues Zuhause für unseren knapp drei Jahre alten Welsh Corgi Cardigan „Beta“.

Er ist ein grundlieber Hund, der Artgenossen und Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen ist.
Beta ist sonst sehr liebenswürdig und sucht körperliche Nähe.
Er liebt die Natur und braucht als Hütehund viel mentale Stimulation.
Wir haben mit ihm ein Jahr Hoopers trainiert, was ihm sehr viel Spaß gemacht hat.

Beta leidet trotz seines jungen Alters und erfahrener Züchter an Hüftdysplasie und leichter Arthrose in der Wirbelsäule.
Aufgrund seiner Schmerzen ist er aber manchmal unberechenbar und neigt trotz über einem Jahr hartem Training mit Hundetrainern, Physiotherapie, Schmerztherapie und viel Herzblut zu unberechenbaren Beißattacken gegen meine Frau und mich. Hinzu kommen seit dem Welpenalter Futteragressionen die wir nicht in den Griff bekommen. Er ist daher leider nicht mehr für uns handhabbar, so dass wir nach einem neuen Heim für ihn suchen, das ihm gerechter werden kann als wir und das ihm mit mehr Erfahrung noch ein langes, erfülltes Leben ermöglichen kann.

Beta ist knapp 3 Jahre alt, 15Kg schwer, vollständig geimpft, gechipt und kastriert.

Wir sind telefonisch unter 0151/18027941 erreichbar.

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Barney

Größe: 70cm, Gewicht: 30 kg, Geburtsdatum: 12.11.2021, Rüde, Mischling, geimpft, gechipt
Barney (m, 17 Monate) sucht ein neues Zuhause. Er ist ein außergewöhnlich schöner und
ausdrucksstarker Hund , der überall wo er hinkommt auffällt und mit Komplimenten überschüttet
wird.
Ich habe ihn mit 8 Wochen in Griechenland adoptiert, wo er auf der Straße geboren und schon früh
von seiner Mutter verlassen wurde. Nachdem ich ihn aufgepäppelt habe, sind wir gemeinsam nach
Deutschland geflogen. Wir waren regelmäßig beim Tierarzt für Kontrolluntersuchungen und Barney
ist komplett durchgecheckt (Röntgenaufnahmen und ausführliche Blutuntersuchung). Außerdem
wurde ihn frisch ein Kastrationschip für ein Jahr gesetzt.
Bei auftauchenden Problemverhalten wurde immer mit verschiedenen Hundetrainern in
Einzelstunden an dem unerwünschten Verhalten gearbeitet und Rücksprache gehalten. Er hat
zahlreiche social Walks hinter sich und seit ein paar Monaten haben wir das Mantrailing für uns
entdeckt, an dem Barney sehr viel Spaß hat. Er ist sehr liebevoll und mit positiven Trainingsansätzen
erzogen worden.
Leider hat sich Barney als hochsensibler Wachhund entpuppt, den das Leben in einer
Wohngemeinschaft zunehmend stresst. Er ist sehr stark auf eine Bezugsperson fokussiert und sieht
die Mitbewohner als nicht zum Rudel gehörig an. Deshalb ist die Wohnsituation für ihn nicht mehr
tragbar. Da ich diese aufgrund von finanziellen Gründen in den nächsten Jahren aber nicht ändern
kann, musste ich mich schweren Herzens dazu entscheiden ihn abzugeben.
Gesucht
Da er zum Teil ernstzunehmendes Problemverhalten zeigt (siehe unten), sucht Barney nach einem
führungsstarken Halter*in oder einem Paar (vorzugsweise Kinderlos), welches Erfahrung im Umgang
mit Hunden, am besten auch schon mit reaktiven Hunden oder Wachhunden/Schutzhunden hat.
Dementsprechend sollte auch die häusliche Situation passen und genügend Zeit für den Hund zur
Verfügung stehen. Am besten wäre natürlich ein Haus mit Garten, welches ländlich gelegen ist. Hier
sollte sein Wachverhalten/Bellen kein Problem darstellen. Der Alltag sollte möglichst ruhig sein, also
wenig Besuch und Trubel, da Barney darauf mit Stress reagiert. Außerdem sollte man bereit sein mit
Barney weiter zu trainieren, da man bestimmt viele von seinen Verhaltensauffälligkeiten durch
Training in den Griff bekommen kann. Ob Barney als Zweithund neben einem souveränen Hund in
Frage kommt, müsste man ausprobieren.
Unerwünschtes Verhalten
Barney ist ein unsicherer aber kein ängstlicher Hund. Er macht seine Unsicherheit durch seine
Neugierde wieder wett, braucht aber deshalb eine konsequente und starke Führung. Er testet immer
wieder Grenzen und probiert auch durch aggressives Verhalten (knurren, bellen, fixieren, T-Stellung)
seinen Willen durchzusetzen. Darauf sollte man unbedingt vorbereitet sein und auch damit umgehen
und sich durchsetzen können! Barney hat noch nicht gebissen und es ist auch kein Hund, der plötzlich
aus dem Nichts ohne Vorankündigung beißen würde. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass er,
wenn er sich in die Enge getrieben und bedroht fühlt, potenziell schnappen könnte. Er ist aber an
einen Maulkorb gewöhnt und lässt sich diesen auch in jeder Situation aufziehen.
Im Haus ist Barney unsicher und territorial aggressiv gegenüber anderen Menschen (auch wenn er sie
schon von klein auf kennt). Betreten diese einen Raum, in dem er und sein Besitzer -den er zu
schützen meint- sich aufhält, knurrt er diese an und fixiert sie. Er lässt sich jedoch von mir auf seinen
Platz schicken. Streicheln lässt er sich nur von seinen aller engsten Bezugspersonen, da er wohl das
gestreichelt werden durch andere Personen schlecht verknüpft hat.
Draußen zeigt sich Barney unsicher gegenüber anderen Hunden. Das hat damit zu tun, dass er in der
Sozialisierungsphase keinen Hundekontakt hatte und deshalb häufig nicht weiß, wie er sich verhalten
soll. Als Junghund war er höflich, zurückhaltend und unterwürfig beim Hundespielen. Seit der
Pubertät hat er eine Leinenaggression entwickelt, an der wir gerade sehr viel arbeiten. Andere
unkastrierte Rüden nimmt er als Bedrohung war und knurrt diese an, geht aber (bisher) nicht aktiv
auf diese los. Außerdem zeigt er eine ausgeprägte Ressourcenverteidigung gegenüber anderen
Hunden.
Stärken
Barney ist an das Stadtleben gewöhnt. Fahrradfahrer, Jogger, Autos usw. stellen kein Problem für ihn
da. Auch Menschenmengen und umherlaufende schreiende Kinder bringen ihn nicht aus der Ruhe. Er
geht sehr gut an der Leine und zieht nur selten. Falls ihn eine Situation einmal überfordert, sucht er
Blickkontakt zu mir und lässt sich gut anleiten. Er fährt problemlos und regelmäßig Auto, Bus und
Bahn. Draußen ist er freundlich und offen gegenüber anderen Menschen und lieb zu Kindern.
Außerdem bleibt er entspannt allein und macht keine Sachen kaputt. Barney hat keinen
ausgeprägten Jagdtrieb und läuft auch nicht weg, im Freilauf ist jedoch die Schleppleine immer dran,
da er das Anleinen manchmal zum Fangenspielen ausnutzt. Er beherrscht alle Grundkommandos und
ist alterstypisch noch sehr verspielt und weiß wie er die Menschen um seinen Finger wickeln kann.
Sein Besitzer ist alles für ihn, ihm gegenüber ist er loyal und verschmust. Er würde sein
Herrchen/Frauchen in einer Notsituation immer verteidigen.
Wer sich jetzt noch zutraut Barney ein neues Zuhause bieten zu können oder weitere Fragen hat
kann mir gerne eine E-mail an: helen.grawe@gmail.com schreiben, dann können wir ein Telefonat
ausmachen und auch ein unverbindliches Kennenlernen vereinbaren. Bitte senden Sie uns dabei
gleich ein paar Informationen über Ihre Person (Lebensumstände, Wohnsituation, Hundeerfahrung,
Erwartungen an einen Hund…) zu.
Barney lebt derzeit in Regensburg.
Die Schutzgebühr beträgt 500€, dazu gäbe es noch einiges an Ausstattung für ihn.

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Balu

Balu sucht dringend ein neues zu Hause
Er ist im Oktober 2020 in Bulgarien geboren und direkt nach Geburt nach Deutschland gebracht
worden, ohne soziale Bindung zu Mutter oder Geschwistern. Leider hat er als Welpe böse
Erfahrungen machen müssen.
Er ist ein toller Hund; unermüdlich, voller Tatendrang und immer zum Spielen aufgelegt. Haus und
Hof verteidigt er mit vollem Einsatz. Er liebt es, mit anderen Hunden zu tollen, verträgt sich aber
nicht mit jedem Hund. Er kann sich sehr freuen, wenn man sich mit ihm beschäftigt und mit ihm
spielt. Leider hat er aber auch ein nicht zu unterschätzendes Aggressionspotential, welches schon zu
einigen Übergriffen geführt hat. Da er manchmal nicht berechenbar ist, sollte sein neues Frauchen
oder Herrchen viel Hundeerfahrung haben, ihm körperlich gewachsen sein und keine kleine Kindern
haben. Am wohlsten würde sich Balu in ländlicher Umgebung fühlen, da er vor allem Ungewohnten
Angst hat. Er kann dann ganz plötzlich ausrasten. Maulkorbtragen kennt er; er ist gechipt,
durchgeimpft und kastriert.
Ich muss mich von Balu trennen, da er mit meiner großen Familie und den Enkelkindern überfordert
ist und ich ebenso mit ihm. Ich möchte Balu gerne in eine liebevolle Umgebung abgeben; in der er ein
ihm gerechtes Leben führen kann.

Gerne kann ich noch weitere Photos oder Videos zur Verfügung stellen.

laendlerstrick@posteo.de

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